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Dumque sitim sedare cupit, sitis altera crevit,
dumque bibit, visae conreptus imagine formae
spem sine corpore amat: corpus putat esse, quod unda
est.
adstupet ipse sibi vultuque inmotus eodem
haeret ut e Pario formatum marmore signum.
spectat humi positus geminum, sua lumina, sidus
et dignos Bacho, dignos et Apolline crines
inpubesque genas et eburneas colla decusque
oris et in niveo mixtum candore ruborem
cunctaque miratur, quibus est mirabilis ipse.
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Doch wie er den Durst er zu stille begehrt, erwächst
ihm ein anderer Durst:
Beim Trinken erblickt er herrliche Schönheit; ergriffen
liebt er
ein körperlos Schemen: was Wasser ist, hält er
für Körper.
Reglos staunt er sich an, mit unbeweglichem Antlitz,
starr,
einer Statue gleich, die aus parischem Marmor geformt
ist.
Liegend am Boden erschaut er das Doppelgestirn seiner
Augen,
sieht seine Haare - sie hätten Apollo geziert oder
Bacchus - ,
sieht die Wangen der Jugend, den Hals, der wie Elfenbein
schimmert,
seinen so zierlichen Mund und die Farbe von Schnee und von
Rosen.
Alles bewundert er jetzt, weshalb ihn die anderen
bewundern.
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